Heimspiel gegen Union Berlin am 26.01.03

Eintracht Trier : 1.FSV Mainz 05 2:1


Eintracht Trier: Ischdonat - Benschneider, Lösch, Drageljevic - Pekovic, Grzeskowiak, Keller (71. Koster) - Kevric (82. Thömmes) - Dragusha, Braham (74. Winkler), Labak.

FSV Mainz 05: Wache - Nikolic, Abel, Christ (54. Bodog), Rose (21. Bulajic) - Azaouagh, Babatz, D. Weiland - Thurk, Morinas (69. Auer), Voronin.

Schiedsrichter: Hartmut Strampe (Handorf)

Zuschauer: 6.830

Tore: 1:0 Braham (7.), 1:1 Voronin (17.), 2:1 Labak (29.).

Gelbe Karten: Kevric (5.), Lösch (5.) - Babatz, Thurk, Voronin (5.), D. Weiland (5.)

"Wir kamen, wir sahen und wir siegten", oder auch "Wir kamen nicht, sahen nicht´s und verloren"

An einem naßkalten Februartag machte sich vier Partysanen auf den Weg nach Trier. Jochen war der Fahrer, der aufgrund mehreren Absagen einen Umweg über Wörrstadt einlegen mußte. Erik, Patrick und zwei Darmstädter "Lilien" hatten abgesagt. Gegen halb sechs ging es dann los, über K´lautern nach Trier. Doch als wir am Kreuz Landstuhl angekommen waren, setzte heftiger Schneefall ein. Die Fahrt sollte nun über die A62 fortgesetzt werden. Bastian hatte bereits die Pipeline voll, so das schnellstmöglich eine Pinkelpause eingelegt werden mußte. Da man am einsamen Rastplatz kein Pinkelhäuschen fand, zog man es vor, sich in der freien Natur, seinen Bedürfnissen hinzugeben. Diese Pause von fünf Minuten sollte noch ihre Folgen haben. Man setzte die Fahrt gut gelaunt fort. Doch leider endete diese bereits zehn Minuten später auf spiegelglatter Fahrbahn. Ein LkW-Fahrer, der uns vermutlich kurz zuvor waghalsig überholt hatte, stellte sich quer. Nun hieß es "Nicht´s geht mehr". Das Live - Erlebnis für die Partysanen im Moselstadion war nun erledigt. Man suchte nun verzweifelt den Radiosender SWR1, der live berichtete, um wenigstens einige Informationen über das Rheinland-Pfalz-Derby erfahren zu können. Man begann nun den Biervorrat zu vernichten und joggte ein bißchen auf der Autobahn umher, weil es langsam eisig kalt wurde. Doch Partysanen sind sportlich .Man vertrieb sich die Zeit mit "Stubbis exen", Schneeball-Zielwurf auf die Gegenfahrbahn" und beachtlich, beachtlich, Bastian feuerte einen Schutzmann an, der gerade auf der Autobahn wendete, um diese bis zur nächsten Ausfahrt zu sperren. Doch leider verstand dieser den sportlichen Gruß nicht. Der Polizist der dem Dialekt zufolge aus dem Saarland stammte, stoppte seine Fahrt sofort und suchte unseren Sportsfreund auf. Naja es ging nochmal gut. Mittlerweile versammelte man sich mit ca. 20 05-Fans auf der Autobahn und lauschte dem Radio. Das Spiel verlief wohl nicht so gut. Trier ging bereits nach 7 Minuten durch Braham in Führung. Mainz gelang jedoch nach 17. Minuten durch Voronin der Ausgleich. Doch die dadurch ausgelösten Jubelgesänge erloschen bereits eine knappe viertel Stunde später. Labak gelang nach Vorarbeit von Keller die Trierer 2:1- Führung. Zur Halbzeit beschlossen die Partysanen, die Autobahn in Richtung nächste Kneipe, zu verlassen. Man kehrte beim "Wili" in Baumholder ein. So hatten wir noch die Gelegenheit die zweite Hälfte via DSF - Übertragung zu verfolgen. Der Wirt wird wohl den Umsatz seines Lebens gemacht haben. Anschließend traten wir die Heimreise über die B-41 an. Neun Stunden unterwegs für ein Auswärtsspiel, und keine einzige Minute live im Stadion, daß erste große Highlight der Partysanen in 2003.

Auf geht´s zum Waldfriedhof nach Mannheim.