Heimspiel gegen Union Berlin am 26.01.03

Schlimmer geht´s nimmer....Partysan 05 on tour beim Hallenfußball

 

Die Partysanen nahmen auch im Jahre 2006 am Hallenturnier der Mainz 05 – Fanclubs teil.

Leider belegte man am Ende einen indiskutablen und für die Ansprüche eines Partysanen sehr enttäuschenden 24. Platz.

Doch zu große Erwartungen durften Coach Alex und Teamchef Ingo nicht hegen, war man doch nur mit fünf Partysanen (Jochen, Hitzi, Seppo, Peter und Lani) sowie zwei Gastspieler, Sebastian und Michael beim Turnier vertreten.

Egal, das Motto hieß kämpfen und siegen. Dies gelang nicht immer, aber der Reihe nach.

 

Der Erste Gegner in unserer Gruppe waren die Meenzer Kloppos. Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt. Nach vorne ging nicht viel und hinten bekam man 3 Eier. 0:1 Beinschuß, 0:2 pure Gewalt und schließlich 0:3 durch einen Schuß an den Innenpfosten.

Peter haderte schon nach den ersten 10 Minuten und schmiß das Leibchen.

 

Im zweiten Spiel ging es gegen die Meenzer Mädcher. Siegen war nun Pflicht, wollte man nicht schon sonntags die Reise um 08:00 Uhr, nach Ober-Olm antreten.

Der Gegner erschien machbar. Bestand die Mannschaft doch nur aus Mädels und zwei F-Jugend- Kickern, sowie einem doch aus der Übung gekommenen Torwart.

Eigentlich sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis man treffen würde, doch die übrigen Fans in der Halle feuerten die Mädcher an und so wurde unser Team nervös. Es dauerte geschlagene sieben Minuten bis Seppo das 1:0 erzielte. Doch dann folgten in den restlichen 3 Minuten nochmals fünf Tore durch abermals 2x Seppo, 2x Peter und Gastspieler Michael. Den Mädcher schenkte man auch noch ein Tor, die zuvor mit zwei Schüssen ans Alu für Aufsehen sorgten. Jochen mimte den Gentleman und ließ sich in die andere Ecke fallen.

 

Erleichtert ging es nun ins dritte Spiel. Durch einen weiteren Sieg konnte noch der zweite Tabellenplatz gesichert werden. Doch die Edelreservisten schlugen die Meenzer Mädcher zuvor mit 8:0 und holten gegen die Meenzer Kloppos ein 0:0.

Siegen war also angesagt. Doch am Ende verlor man etwas unglücklich mit 0:1. Der Gegner war nicht stärker, wußte aber wo das Tor stand.

 

Die Vorrunde wurde mit Platz 3 in der Gruppe, bei einem positiven Torverhältnis von 6:5 Toren abgeschlossen. Für Sonntag hieß die Devise: „Kämpfen für Platz 17“.

 

Der Sonntag begann mit einer Änderung im Tor. Stammtorwart Lani war plötzlich anwesend und vertrat Jochen.

Obwohl Lani hellwach war und meisterlich hielt, reichte es am zweiten Turniertag nur für Niederlagen.

 

Im ersten Spiel, dem Viertelfinale um die Plätze 17-24, verlor man 0:1 gegen die Mainzfranken aus Schweinfurt, durch Peter´s unhaltbares Eigentor. Hatte wohl zuviel von Noveski geträumt.

 

Im Looser-Halbfinale um die Plätze 21-24, bekam man es mit den Bubbabärs zu tun.

Diese scheiterten zuvor knapp an den Besten nach Siebenmeter – Schießen. Das Derby kam also nicht zustande.

Das Spiel gegen die Bubbabärs wurde von Anfang an hart geführt. Hitzi erwies sich leider mehrfach, nach guten Tormöglichkeiten, als Mr. Chancentod und Peter spielte durch gekonnte Flugeinlagen den Staubsauger in der Halle. Doch plötzlich saugte Peter auch im Strafraum. Siehe da, es gab 7- Meter.

Seppo scheiterte jedoch am herauslaufenden Keeper. Zwei Gegentore bekam man auch noch, denn Teamchef Ingo forderte absolute Offensive. So kam es nach dem 0:2 zum Looser- Final um Platz 24.

Gegner waren diesmal die Laurenzis. Im Spiel, durch Hektik geprägt, geriet man schnell mit 0:2 in Rückstand. Wiederum wollte Ingo die Mannschaft nur noch vor dem gegnerischen Tor sehen. Und plötzlich war der Ball auch drin und irgendwie doch nicht. Seppo hatte einfach mal abgezogen. Doch, ob der Ball hinter der Linie war, weiß wohl nur der Schiri.  Die Laurenzis verzichteten auf einen Einspruch, denn wie wir alle gelernt haben, handelte es sich hier um eine Tatsachenentscheidung. Gegrüßt sei die Inzucht. Mit 1:2 verlor man schließlich und bekam am Ende den Pokal für den 24. durch Thomas Beckmann vom Fanprojekt überreicht.

 

Fazit: Da die sportliche Talsohle nun erreicht ist, darf man für nächstes Jahr eine Steigerung erwarten.