Heimspiel gegen Union Berlin am 26.01.03

1.FSV Mainz 05 : 1.FC Union Berlin 1:0

FSV Mainz 05: Wache - Nikolic, Abel, Christ, Rose - Azaouagh (72. Kramny), Babatz, D. Weiland - Voronin, Thurk (82. Schwarz), Morinas (54. Auer).

1.FC Union Berlin: Wulnikowski - Sandmann, Molata, Ernemann, Nikol - Wehlage, Menze, Balcarek (75. Igwe), El-Akchaoui (57. Keita) - Vidolov, Baumgart.

Schiedsrichter: Margenberg (Wermelskirchen).

Zuschauer: 12.500

Tore: 1:0 Voronin (45.)

Gelbe Karten: Nikolic, Abel - Molata

Mainz 05 erkämpft sich ein glücklichen aber verdienten 1:0 Sieg gegen Union Berlin. Sechs Punkte aus zwei Spielen, eine ideale Ausbeute gegen den Aufstiegs verderber aus der letzten Saison. Vor ordentlicher Kulisse begann das brisante Duell mit einer Gedenkminute, für den verstorbenen Ex - Spieler und Trainer der 05er, Dirk Karkuth. Dieser bewahrte die Mainzer in der Saison 99/00, nach dem wiederholten Abgang von Trainer Wolfgang Frank, vor dem Abstieg in die Regionalliga. Einige Hirnlose aus dem Union - Block, zogen es jedoch vor während der Gedenkminute Gesänge Marke Ostblock anzustimmen. Schade Berlin.

Das Spiel begann vielversprechend. Mainz machte von Anfang an Druck und schnürte die Berliner in deren Hälfte ein. Leider lies man einige gute Chancen ungenutzt und scheiterte oftmals am Abwehrmassiv der Köpenick - Truppe. Mitte der 1. Hälfte verflachte die Partie, ehe Andrej "Kalaschnikov" Voronin mit einem sehenswerten Drehschuß das überfällige 1:0 erzielte.

In Hälfte Zwei wurde auf beiden Seiten einen Gang zurückgeschaltet. Mainz erspielte sich immer wieder einige gute Tormöglichkeiten, versäumte es aber, die phasenweise spielerische Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Union Berlin wurde nun stärker und verstärkte ihr Team mit Stürmer Keita. Vier Minuten vor dem Ende hatte Steffen Menze gar das 1:1 auf dem Fuß, als er unbedrängt und völlig frei vor Dimo Wache, am verwaisten Tor scheiterte. Eine einzige Chance hätte den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Mit viel Glück und Geschick rettet Mainz am Ende den Vorsprung und streicht den ersten Dreier im Jahre 2003 ein. Die Partysaner waren natürlich mit von der Party, ausgestattet mit neuen Fanclub-Trikots, sieht man dem Derby in Trier mit Vorfreude entgegen.